Befreiung zum inneren Glück der Alegria

Befreiung zum inneren Glück der Alegria

Mittwoch, 27. Juli 2011

Geist und Seele

Wenn wir uns fragen: Bin ich Geist oder bin ich Seele, kommen wir auch mit Hilfe von Wikipedia nicht ganz durch. Wir müssen den Zweifel zu Rate ziehen, den Zwei-Fall, den Fall in Zwei. Erst wenn wir den Weg durch den Zweifel 'rückwärts' gehen können, zur Einheit im Gottesbewusstsein, dann erst kommen wir in jene Sphäre, Geist und Seele erfahrbar sind.

Genau an dieser Stelle, bei der Frage nach Geist und Seele, taucht oft 'der Zweifel' auf, der Fall in Zwei, das Dia-bolische. Der Fall aus der (göttlichen) Einheit in die duale Zweiheit, das ist Schöpfung und ist das Wesen des Menschen. Diese Zweiheit besteht aus Geist und Seele.

Geist (pneuma / ruach / spirit / espiritu / atman) ist Wesen und ist Sein, Teil eines All-Seienden (Geistes), aus diesem hervorgegangen und wieder zu ihm einzukehren. Lichtfunke (-quant) und Wassertropfen sind seine Synonyme als Teil des Lichtes und des Wassers. Das Wieder-Eingehen-zu-Gott am Ende der wiederkehrenden Tage wird sein das 'Atman und Brahman sind Eins' oder 'Ich und der Vater sind Eins'.

Seele ist die Gesamtheit des Bewusstseins, die Bewusstheit, das Reflektieren über alles mögliche, auch Denken, Vorstellen, Identität, Psyche, ein 'Wissen' um sich selbst und um anderes. Seele ist das Fahrzeug des Geistes.


Was bedeutet das:
Wieder-Eingehen-zu-Gott am Ende der wiederkehrenden Tage
Einige von uns schaffen es in diesem Leben, die Stufe des Wieder-Eingehens, des Einsseins zu erreichen, die weitaus meisten aber nicht - ich auch nicht.

Sind wir dann - peng - weg vom Fenster, auf ewig verdammt oder zumindest zeitweise? Was ist mit uns, wenn wir gehen und unser Ränzlein noch zu tragen haben? Bekommt jeder von uns eine zweite Chance?

Nach allem, was uns so zugänglich ist an Informationen, Intentionen und Rückführungen, wird es so sein, dass der Schleier der Isis, der Schleier des Vergessens, Karte II des Tarot, sich immer wieder über uns legt, bis wir diesen Schleier zu heben vermögen. Dann werden wir nicht mehr im Staube vor Gott liegen, wie die Priester-Novizen bei der Einsegnung, sondern die eigene Identität wird soweit herangereift sein, dass wir von Angesicht zu angesicht, wie auf dem Deckenfresko von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle in Rom, den Wunsch verspüren, als kleiner Tropfen wieder im all-einen Meer des All-Seienden zu versinken.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen